Mittwoch, 31. Juli 2013

Pariser Erinnerungen: Millefeuille

Hallo Ihr Lieben,

das Leckerste, das ich in Paris essen durfte, war ein Dessert im süßen, kleinen Restaurant 
"Le Temps de Cerises": Millefeuille.
Als ich die neue "Lecker Bakery" durchblätterte, 
war ich total glücklich, als ich ein Rezept dafür fand.

Gestern habe ich es direkt ausprobiert, 
doch die Vanillecreme ist viel zu dünnflüssig geworden, 
obwohl ich den besten Mascarpone verwendet habe, den von Galbani, 
mich an alle Anweisungen gehalten habe
und die Creme sogar noch sechs Stunden in den Kühlschrank gestellt habe.


Meine arme Familie musste meinen Wutausbruch ertragen 
und von allen Seiten wurde auf mich eingeredet, 
dass mein Werk doch bestimmt wunderbar lecker wäre, egal wie es aussähe.
Das mag ja sein, dachte ich mir, 
aber ich als Bloggerin und dazu leider noch viel zu perfektionistisch, 
wollte das perfekte Dessert zaubern, sowohl geschmacklich als auch äußerlich... 
Das kennt Ihr doch sicherlich, nicht wahr??


Die fertigen Millefeuilles habe ich noch einmal in den Kühlschrank gestellt und gehofft, 
die Creme würde sich zwischen den Teigplatten verfestigen. 
Dies war sogar wirklich der Fall. 
Ich muss allerdings eingestehen, dass meine Familie Recht hatte
und mein Dessert - Aussehen und Konsistenz hin oder her - sehr sehr lecker war!!!



Wenn Ihr also das Rezept selbst nachbacken wollt, empfehle ich Euch wärmstens, 
ein Tütchen Sahnesteif in die Sahne zu geben und die Creme am besten nicht bei Gewitterluft 
(so wie ich gestern) zuzubereiten!!

❤❤❤

Süße Grüße
Aurelia

Donnerstag, 25. Juli 2013

Sylter Impressionen und Orangen-Krokant-Pralinen

Hallo meine Lieben,

nun bin ich mit einem Teil meiner Familie hier auf Sylt angekommen 
und genieße die Ferien in vollen Zügen.
Das Wetter ist ein Traum: 16 Stunden Sonne täglich, angenehme Wärme (teilweise zu hohe Temperaturen) und kein Wind, was für die Insel wirklich sehr selten ist.
Die Autozüge bringen immer mehr Autos über den Damm hierher, sodass die Insel fast bricht. Doch wir schaffen es immer, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, 
wie Ihr ja unschwer an meinen Fotos erkennen könnt:





Wir fahren immer am späten Nachmittag an den Strand, da man es in der Mittagshitze dort kaum aushalten kann und der Strand viel zu gut besucht ist.
Abends ist die Stimmung so wunderschön und stimmungsvoll. 
Man hört nur die klitzekleinen Wellen des Meeres an den Flutsaum plätschern, das momentan ungewöhnlich platt ist wie der Bodensee, das leise Stimmengewirr der Menschen im Nachbarstrandkorb und das Kreischen der Möwen am Himmel. 
Die langsam sinkende Sonne wärmt noch immer wunderbar uns und das Meer, 
welches trotzdem furchtbar kalt ist.

❤❤❤

Zu Hause habe ich für ein paar liebe Freunde meine ersten Pralinen hergestellt und ich muss sagen, dass ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden bin.
Ich habe Schokoladen-Orangen-Pralinen im Krokantmantel ausprobiert. 
Ihr Geschmack erinnert meine Mutter an Erfrischungsstäbchen, die sie früher so gerne gegessen hat.





Diese Pralinen sind aber wirklich toll, da sie keine große Arbeit machen und ausschließlich mit Zutaten zubereitet werden, die wir regelmäßig im Haus haben. Für Euch habe ich mein Rezept mal aufgeschrieben.

❤❤❤

Orangen-Krokant-Pralinen


150g Vollmilchkuvertüre
50g weiche Butter
2 Päckchen Vanillezucker
1 1/2 TL abgeriebene Schale einer Bioorange
3 EL Orangensaft
90g Haselnusskrokant

Die Kuvertüre fein reiben.
Butter mit der Küchenmaschine geschmeidig rühren. Vanillezucker, Orangenschale, Orangensaft und die geriebene Kuvertüre zur Butter geben und gut unterrühren.
Die Pralinenmasse mindestens 30 Minuten kalt stellen.
Haselnusskrokant in eine kleine Schüssel geben. Aus der Pralinenmasse in der Hand Kugeln formen und im Krokant wälzen.
Die fertigen Kugeln auf Backpapier setzen und kalt stellen. Kühl aufbewahren.
Circa 10-15 Minuten vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank holen, damit die Pralinen eine angenehme Konsistenz haben und nicht zu hart und nicht zu kalt sind.

❤❤❤




Euch wünsche ich nun eine wunderschöne Ferienzeit. 
Für manche dauert sie ja schon etwas an und ist schon bald wieder zu Ende, 
für andere beginnt sie erst jetzt.
Hier habe ich viel Zeit für mich und viel Zeit zum Backen, 
sodass ich mich mit Sicherheit bald wieder melden werde.

Und viele liebe Grüße an alle unsere lieben Familienmitglieder, 
die leider zu Hause bleiben mussten. Seid nicht traurig.

❤❤❤

Süße Grüße
Aurelia

Samstag, 20. Juli 2013

Abschiedsgeschenk und Eistorte

Hallo meine Lieben,

gestern war Zeugnistag, Ferienanfang und für mich der letzte Tag in unserer Klasse.
Unsere Klasse löst sich nun auf, weil wir alle in die Oberstufe kommen.



Als symbolisches Abschiedsgeschenk und Dankeschön für die schöne Zeit, hat unser Klassenlehrer uns jedem eine kleine, persönliche Tüte mit symbolischen Dingen, 
die wichtig für die Oberstufe sind, gepackt.
Wir haben uns alle so sehr gefreut, weil wir damit wirklich nicht gerechnet hätten. 
Habt Ihr auch schon einmal so etwas Süßes von Eurem Klassenlehrer bekommen?
Schaut mal:



Auf der Tüte steht:

Diese Tüte soll dich auf deinem weiteren Weg begleiten. 
Sie enthält:

einen Cent (er wird dir Glück bringen)
einen Smiley (denn Lachen ist gesund)
Schokolade (um dir einen miesen Tag zu versüßen)
einen Buntstift (er bringt Farbe in den grauen Alltag)
ein Teelicht (damit dir immer wieder ein Licht aufgeht)
ein Stück Draht (für starke Nerven in der Oberstufe)
ein Pflaster (heilt alle deine Wunden)
einen Apfelring (denn ab und zu musst du auch mal in den sauren Apfel beißen)



Außerdem habe ich zur Feier des Tages eine Himbeer-Eistorte gebacken. 
Naja, gebacken kann man ja nicht sagen...





Das Eis habe ich selbstverständlich selber gemacht 
(für meinen ersten Versuch bin ich ausgesprochen zufrieden), 
genauso wie den Shortbread-Boden.
Gekrönt ist die Torte von einer weißen Schokoladencreme 
und ein paar einzelnen Beeren.





Nach einer Nacht im Kühlschrank ist meine Torte sogar perfekt fest geworden, sogar etwas zu gefroren, sodass wir ein wenig warten mussten, bis mein Eis die perfekte Konsistenz erreicht hatte.
Das Rezept stammt ursprünglich aus der aktuellen Lecker Bakery. Ich habe es aber etwas abgewandelt und habe beispielsweise die Brombeeren durch Himbeeren ersetzt.



Ich freue mich nun sehr auf die Ferien. 
Auf den Strand, auf das Meer, auf die Sonne, die Erholung und die Ruhe. 
Aber leider muss immer mindestens je ein Familienmitglied hier zu Hause die Stellung halten...

❤❤❤

Süße Grüße
Aurelia

Donnerstag, 11. Juli 2013

Wie ein Fels in der Brandung ...

... steht mein Cupcake im neuen Nuvem meiner Mutter.
Die Farbe ist doch der Wahnsinn, oder? Wie das türkisfarbene Meer vor Kampen bei Windstille ...



Während meine Mutter gestern in der Sonne im Garten saß und an ihrem neuen Nuvem strickte, stand ich mal wieder in der Küche und habe Geburtstagscupcakes für eine liebe Freundin gebacken.
Diese haben eine Schokoladen-Basis und ein Vanille-Topping. Verziert habe ich die Cupcakes dieses Mal ganz bunt mit Zuckerstreuseln und -perlchen. Sieht doch süß aus, nicht?




Und super angekommen sind sie auch. 
Bevor wir uns auf den Weg zu einer Besichtigung ins Gericht gemacht haben, 
stärkten wir uns mit meinen Cupcakes. 
Zum Glück hat uns das Geburtstagskind etwas abgegeben... ;)






Aufbewahrungsglas von der Inselprinzessin

Noch sechs Tage Schule, von denen wir nur noch einen Tag regulären Unterricht haben, und dann haben wir sechs Wochen lang Ferien. Ist das nicht schön? Ich freue mich schon so sehr auf den Urlaub, auf die Sonne und das türkisblaue Meer vor Kampen...

Wisst Ihr eigentlich, was es mit Bloglovin' und dem Google-Reader auf sich hat?
Google funktioniert doch nach wie vor einwandfrei .....

❤❤❤

Süße Grüße
Aurelia

Mittwoch, 3. Juli 2013

Traumhafte Stimmung in Paris bei Nacht

Meine Lieben,

heute möchte ich Euch die letzten Bilder aus Paris zeigen.
An zwei Abenden haben wir uns zu zweit alleine in den Untergrund von Paris getraut und sind bei Nacht mit der Metro zum Eiffelturm und an die Seine gefahren.
Und ich sage Euch, es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Paris bei Nacht ist noch viel viel schöner als am Tag. Die hübschen Straßenlaternen leuchten, die Boote auf der Seine beleuchten das Ufer und die Atmosphäre ist einfach wunderschön romantisch, verwunschen und unbeschreiblich stimmungsvoll.

Pont Neuf, Paris älteste Seine-Brücke

Den Eiffelturm wollte ich unbedingt angestrahlt besuchen. Deshalb sind wir spät abends erst zu ihm aufgebrochen.
Gerade als wir auf dem Champ de Mars ankamen, fing der gesamte Turm an zu Glitzern wie ein Diamant. Über den kompletten Turm sind 20.000 Lichter verteilt, die immer um 22 Uhr für fünf Minuten zu leuchten beginnen.
Wir waren völlig überrascht, da wir nichts von den vielen Lichtern wussten und waren überglücklich, dass wir gerade zufällig diese fünf Minuten zu sehen bekommen haben, denn dadurch wirkt der hohe Turm noch hübscher und sehr außergewöhnlich.


Auf den Bildern kann man die vielen tausend Lichter leider nicht so gut erkennen, da sie so schnell geglitzert haben, dass unsere Kamera sie nicht einfangen konnte.



Wenn man unter dem Eiffelturm steht, ist der Turm nicht nur ein einfaches Stahlgerüst, sondern ein bewundernswertes Kunstwerk, das mich aus der Nähe wirklich beeindruckt hat. Wie schön und filigran ein so hoher Turm doch sein kann.



Leider sind wir nicht die vielen Stufen hinaufgeklettert, da trotz der späten Uhrzeit schlangenweise Menschen darauf warteten, Eintrittskarten zu kaufen. Doch der Anblick von unten hat uns völlig ausgereicht.


Kaum zu glauben, dass ein solch hoher, über 10.000 Tonnen schwerer Turm nur für eine Welt-Ausstellung gebaut und danach wieder abgerissen werden sollte.
Die Franzosen haben zu der Zeit gegen den Turm, der als Schandfleck für Paris galt, demonstriert, doch er ist stehengeblieben, weil man von der obersten Plattform zur Zeit des Zweiten Weltkrieges am besten den deutschen Funk abhören konnte.
Ein Glück, dass er nun heute noch immer dort steht und das Wahrzeichen von Paris geworden ist.


Die Seine ist abends besonders verwunschen. Vor allem, wenn die Schiffe, die auf der Seine fahren, mit großen Scheinwerfern das Ufer beleuchten.
Auf den Seinebrücken warten viele Menschen bis nach 22 Uhr darauf, dass die wunderschönen Straßenlaternen anfangen zu leuchten und zücken unmittelbar danach ihre Kameras um schöne Fotos zu knipsen.


Wieder hatten wir zufällig das Glück, zur selben Zeit wie am Vorabend den Eiffelturm glitzern zu sehen. Es sah wieder atemberaubend aus.


Die schönen Parks und Plätze von Paris waren ebenfalls angestrahlt und man konnte die französischen Familien beim Boulespielen und nächtlichen Picknicken beobachten. Ein Traum!



Am selben Abend kamen wir ein weiteres Mal an Notre-Dame vorbei. Die riesige Kathedrale ist im Dunkeln noch viel schöner und mächtiger. 

Nur spät abends schafft man es, an die Grundsteine der Fassade zu gelangen, da sich keine Menschenmassen vor der Kirche drängen.
Obwohl die Kathedrale so riesig und die Fassade so klotzig ist, sind die einzelnen Elemente, Figuren und Statuen sehr filigran.
Wenn man vor dem Haupteingang steht und nach oben schaut, schauen 28 Figuren, die die Könige von Juda verkörpern, auf einen hinunter, sodass man sich fast beobachtet fühlt.


An der Seite ragen etliche Wasserspeier aus den Wänden.



Nachts herrscht in Paris eine so unglaublich stimmungsvolle und romantische Atmosphäre. Wenn man dort ist, sollte man keinesfalls den Schlaf bevorzugen, sondern trotz der späten Uhrzeit nach draußen gehen und die verwunschene Stimmung genießen.


Ich hoffe, Euch haben meine Parisberichte und Fotos gefallen. 
Ward Ihr selbst schon dort und wo befinden sich Eure Pariser Lieblingsorte?

❤❤❤

Süße Grüße
Aurelia
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